BioArtLab

für eine nachhaltige Zukunft

Das BioArtLab ist ein gemeinsames Projekt von Katharina Groß und Johanna Schründer. Es verbindet künstlerische Forschung, BioArt und experimentelle Vermittlungsformate.

 

Mail: gross.schruender@gmail.com

Mobil: 
Katharina Groß:  +49176 611 89 564 
Johanna Schründer: +49157 73846 190

Instagram: https://www.instagram.com/bioartlab_dd/

AKTUELL

30.04.2026 
um 18:30 

"PILZMYZEL ALS KÜNSTLERISCHES MATERIAL" 

Workshop beim COSMO Wissenschaftsforum, Erdgeschoss des Kulturpalast
im Rahmen der Ausstellung „Bakteriopolis – Stadt voller Bakterien“, organisiert vom Institut für Allgemeine Mikrobiologie,TU Dresden

APRIL - OKT
2026

"PFLANZENZAUBER AUS DER NATUR - KOMM MIT"

Offenes Atelier im Rahmen des KUBIK-Programmes in der Kindertagesstätte "Löbtauer Kinderwelt", gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Modulares Kurskonzept 

Das BioArtLab bietet Workshops und Bildungsformate für unterschiedliche Zielgruppen an – von offenen Laborformaten bis zu schulischen und außerschulischen Angeboten. 

Unsere Module kombinieren innovative und traditionelle Verfahren mit nachhaltigen Materialien. Sie können flexibel nach Zeitrahmen, Themenschwerpunkt und Bedarf zusammengestellt werden. Unser Vermittlungskonzept ist ab Klasse 5 geeignet und verbindet Wissen aus Kunst, Werken, Ethik, Chemie und Biologie. Gern beraten wir dazu.

Papier
schöpfen 

Im Workshop lernen die Teilnehmenden die Grundlagen des Papierschöpfens kennen und stellen aus Altpapier eigenes handgeschöpftes Papier her. Blätter, Blüten und einfache Prägungen können eingearbeitet, die Pulpe mit Naturfarben eingefärbt werden. Ergänzend bauen wir einfache Schöpfsiebe; das entstandene Papier kann am Ende zu einem kleinen Buch gebunden werden.

Pflanzen
druck

Wir sammeln Pflanzenteile und erproben das Eco-Printing-Verfahren, bei dem Papier mit pflanzlichen Farbstoffen über Dampf oder im Wasserbad bedruckt wird. So entstehen individuelle Drucke, etwa für Karten, Lesezeichen oder kleine Buchprojekte.

Gelatine-Druck

Beim Gelatine-Druck entstehen einzigartige Monotypien durch experimentelles Arbeiten mit Farbe auf Gelatineplatten. Unterschiedliche Auftragstechniken führen zu variierenden Ergebnissen und machen den Prozess spielerisch zugänglich. Aus der Gelatine können am Ende auch kleine Objekte mithilfe von Negativformen hergestellt werden.

Pflanzen
färben

Wir nähen Beutel, einfache Taschen oder Scrunchies aus Stoffresten und färben sowie bedrucken sie mit Naturfarbstoffen aus Küchenabfällen und Färberpflanzen. Zusätzlich experimentieren wir mit Pflanzendruck, bei dem Blätter und andere Naturmaterialien ihre Spuren direkt auf Stoffen aus Naturfasern hinterlassen.

Natur
farben

Wir stellen Farbpigmente aus selbst gesammelten Naturmaterialien her und produzieren daraus Wasserfarben und Tinten. Durch Veränderungen des pH-Werts lassen sich unterschiedliche Farbtöne erzeugen. Die Farben sind ungiftig, harmonisch kombinierbar und werden bei gutem Wetter auch im Freien erprobt.

Plastic-Fantastic

Wir sammeln Plastikmüll im Naturraum und gestalten daraus gemeinsam eine temporäre Land-Art-Arbeit. Im Atelier verarbeiten wir die Materialien weiter: Wir bauen freie Plastiken oder bemalen und pressen Plastikfolien, aus denen kleine Objekte, Taschen oder Kostüme entstehen. Zum Abschluss präsentieren wir die Arbeiten in einer gemeinsamen Modenschau.

 

Kombucha-Leder

In diesem Workshop stellen die Teilnehmenden eigenes Kombucha-Leder her und gestalten daraus Schmuckanhänger. Gemeinsam setzen wir ein Kombucha-Getränk an, beobachten das Wachstum des SCOBYs und entwickeln parallel individuelle Entwürfe. Nach Ernte und Trocknung werden die Anhänger zugeschnitten und fertiggestellt.

alginat
Objekte

Die Teilnehmenden stellen eigene Biomaterialien her, indem sie Alginat mit Küchen-Reststoffen wie Teeblättern oder Orangenschalen mischen. Sie kreieren texturierte Flächen in Naturfarben, die zu Accessoires verarbeitet werden können. Zudem wird "Biogarn" hergestellt, das sich für Flechtarbeiten oder kleine Skulpturen eignet. 

myzel
skulpturen

Wir arbeiten mit Myzel als lebendigem Werkstoff und stellen daraus kleine Skulpturen her. Dafür mischen wir organische Substrate, füllen Formen und beobachten das Wachstum des Myzels über mehrere Tage. Nach dem Trocknen entstehen feste, leichte Objekte, die natürliche Prozesse, Gestaltung und experimentelles Arbeiten miteinander verbinden.

WER wir sind

Als Künstlerinnen stellen wir uns den drängenden Klimafragen unserer Zeit und nutzen unsere künstlerische Praxis, um die bevorstehenden Herausforderungen greifbar zu machen. In einer Welt, in der die Auswirkungen des Klimawandels immer spürbarer werden, bieten wir mit unserem BioArtLab für eine nachhaltige Zukunft einen innovativen Ansatz zur Bewusstseinsbildung und Handlungsmotivation. In unserer BioArtLab vermitteln wir Teilnehmenden diese nachhaltige Kunstpraxis, weil sie:

  • Interessante Perspektiven für ein nachhaltiges Bewusstsein eröffnet 
  • Die Entwicklung von Empathie und Mitgefühl fördert 
  • Experimentell-künstlerische Handlungsoptionen für eine ökologische Zukunft aufzeigt 

Katharina Groß
Künstlerin & Kunstpädagogin

Katharina Groß arbeitet multimedial als freischaffende Künstlerin und Dozentin für künstlerisch-ästhetische Praxis an der SEMPER Fachoberschule Dresden für Mediengestaltung. Sie studierte Bildhauerei und Animationsfilm und absolvierte ihr Meisterschülerstudium in der Klasse Neue Medien an der HfBK Dresden.

Aus dem Animationsfilm kommend, realisierte sie Video-Live-Performances sowie interaktive Performances und multisensorische VR-Installationen, darunter blackboxing, MUTUAL RESONANCE, phronesis und VIRTUAL CHOIR. Alle Projekte wurden staatlich gefördert. Seit 2020 ist sie in der kulturellen Bildung tätig und verbindet ihre medienkünstlerische Forschung zunehmend mit einer nachhaltigen Kunstpraxis.

Johanna Schründer
Kostümdesignerin & Kunstvermittlung

Als freiberufliche Kostümdesignerin und Gewandmeisterin arbeitet sie mit dem Schwerpunkt auf ökologisch nachhaltiger Kostümgestaltung. Ihre Ausbildung als Maßschneiderin, ihr künstlerisches Studium an der HfBK Dresden sowie Erfahrungen am Theater und in der freien Szene verbinden klassisches Handwerk mit innovativen Techniken. Sie erforscht Biomaterialien wie Myzel, Zellulose und Kombucha sowie 3D-Druck für die Kostümherstellung.

Seit 2022 ist sie zudem in der kulturellen Bildung tätig und engagiert sich in Workshops und Kursen in Dresden für nachhaltige, kreative Praktiken in Mode, Kunst und Gestaltung.

OKT
25

Familiensamstag
im riesa e.V.

Beim Familiensamstag Pflanzendruck sammelten Kinder und Erwachsene gemeinsam Blätter, Blüten und Pflanzenteile und experimentierten mit dem Eco-Printing-Verfahren. In der Malwerkstatt entstanden durch Dampf und Wasserbad individuell bedruckte Papiere, aus denen Karten, Lesezeichen und kleine Bücher gefertigt wurden. Der Nachmittag bot Raum für gemeinsames Gestalten, Entdecken und spielerisches Lernen mit natürlichen Materialien.

Aug
25

OPEN-BIO-LAB im konglomerat e.V.

Das BioArtLab – Experimente mit neuen Materialien für Kunst & Design war ein vom Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden gefördertes Kleinstprojekt und fand als offenes, praxisnahes Labor im Konglomerat e.V. in Dresden statt. In einem Einführungsvortrag und an fünf interaktiven Stationen experimentierten die Teilnehmenden mit nachhaltigen Materialien wie Kombucha, Pilzmyzel, Alginat, Naturfarben und Gelatine-Druck. Ziel war es, ökologische Werkstoffe nicht nur kennenzulernen, sondern sie selbst herzustellen und künstlerisch zu erproben. Das offene Laborformat förderte Austausch, gemeinsames Lernen und kreatives Experimentieren und machte das Potenzial nachhaltiger Materialien für Kunst, Design und Alltag erfahrbar.

Mai
25

Festival Für nachhaltigkeit

Im Rahmen des DEAR FUTURE Festivals realisierten wir ein offenes Mit-Mach-Labor, in dem Teilnehmende zukunftsweisende, ökologisch nachhaltige Materialien praktisch erproben konnten. Im Fokus standen Biomaterialien wie Alginat und Pilzmyzel als Alternativen zu fossilen Rohstoffen. Sie experimentierten hands-on mit algenbasierten Materialien, Küchenreststoffen und Myzel, stellten texturierte Flächen, Biogarn und kleine Objekte her und erhielten Einblicke in nachhaltige künstlerische Praxis. Der Workshop verband kreatives Arbeiten mit Fragen von Klimaschutz, Ressourcenschonung und Bildung für eine nachhaltige Zukunft.

©Katharina Groß. Alle Rechte vorbehalten.

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